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Liebe als Faktor

Mario Faltin

Length: 04:05

Uploaded: 4 months ago | Deutschland


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Participant:
Mario Faltin
Song title:
Liebe als Faktor

Wir freuen uns sehr, dass du am HOFA Song Contest teilgenommen hast und möchten dir hier in Form einer Songanalyse ein Feedback geben.

Eine Songanalyse geht über eine reine Mixanalyse hinaus; neben tontechnischen Fakten spielen subjektive und kreative Ansichten eine große Rolle. Aus diesem Grund ist es schwer möglich, von „Richtig“ und „Falsch“ zu sprechen – du darfst also selbst entscheiden, welche Punkte für dich hilfreich sind und deine Produktionen weiterbringen :-)

Insgesamt bewegt sich der Song, den du zum Contest eingereicht hast, eher in das Genre des Pop-Rocks aus den 70er oder 80er Jahren. Dieser zeichnet sich durch das Arrangement und die Gestaltung der Instrumente sowie des Gesangs aus.

Hört man sich den Song an, so lässt sich ein leicht melancholischer Charakter festhalten. Auch der Text bezieht sich auf eine emotionale Ebene mit einer klaren Aussage, die zum Nachdenken anregen soll. Diese Aussage wird auch unserer Meinung nach insgesamt gut vermittelt, sodass relativ schnell klar wird, um was es sich in deinem Song handelt.

Die Intonation der Vocals ist leider nicht ganz optimal. Bei der Aufnahme solltest du unbedingt darauf achten, dass der Sänger sich optimal auf dem Kopfhörer hören kann – in den meisten Fällen wird dadurch eine deutlich bessere Intonation möglich. Sind dennoch die Töne nicht perfekt getroffen, so ergibt es Sinn, an problematischen Stellen eine Tonhöhenkorrektur vorzunehmen. Man sollte dabei allerdings darauf achten, dass die Natürlichkeit der Stimme erhalten bleibt – außer du möchtest genau diesen künstlichen Effekt erreichen
Außerdem ist die Stimme in deinem Song leider nicht immer perfekt „in time“. Dies macht sich bereits beim Text bemerkbar, da die Wörter teilweise unnatürlich und nicht zum rhythmischen Raster passend gesungen werden. Auch wenn eine leichte Abweichung vom Taktraster ein natürliches und menschliches Gefühl vermitteln kann, ist dies hier leider deutlich zu viel. Es lohnt sich wirklich, für diesen Aspekt etwas mehr Zeit und Energie beim Recording und beim Schreiben des Textes zu investieren. Natürlich kann man auch bei der Nachbearbeitung noch Korrekturen des Timings vornehmen.
Die Vocals in deiner Mischung sind dynamisch noch nicht optimal kontrolliert. In der Mischung entstehen an manchen Stellen starke Lautstärkeschwankungen, welche die Vocals ab und zu untergehen aber auch ausbrechen lassen. Hier könntest du mit einem Kompressor noch entgegenwirken, um die Dynamik etwas einzuschränken :-)

Betrachtet man die Drums in deiner Produktion, so wirken diese etwas statisch und weniger lebendig. Du könntest dafür sorgen, dass etwas mehr Variation entsteht, indem du z.B. die Velocity-Werte der Drum-Noten anpasst. Auch finden wir, dass die Hi-Hat ein wenig unpassend in Relation zu den restlichen Instrumenten gewählt ist. Hier könnte vielleicht ein anderes Drum-Set oder ein anderes Sample für ein passenderes Ergebnis sorgen. 

Die Backing Vocals sind in Bezug auf die Tiefenstaffelung noch nicht perfekt umgesetzt. Beachte, dass sich Backing Vocals meist eher hinten befinden und die Lead Vocals in der Harmonie unterstützen. Versuche sie etwas weiter hinten zu platzieren, indem du sie ein wenig dumpfer anlegst und/oder mit mehr Räumlichkeit versetzt.

Insgesamt könnte der Mix im Bereich der mittleren Frequenzen noch etwas aufgeräumt werden. Beachte, dass sich in diesem Frequenzbereich die Grundtöne der Instrumente befinden und sich hier schnell eine Überbetonung bilden kann. Hier kannst du noch ein wenig aufräumen :-)

Im unteren Screenshot erkennst du den Frequenzverlauf deiner Mischung im Analyser. Die untere Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie über die Zeit, während die obere Kurve die Peaks veranschaulicht. Im Analyser siehst du auch das angesprochene Verhältnis im Frequenzgang. Außerdem ist eine gute Lautheit zu erkennen mit durchschnittlichen -9,4 LUFS. Den Ceiling-Wert des Limiters könntest du allerdings noch etwas höher legen.

Die Mixanalysen sind neben Lehrmaterial, Support, Online-Campus & Studio-Workshops ein essentieller Bestandteil der HOFA-College Tontechnikkurse. Erfahrene Ton-Profis hören die Mixes der Kursteilnehmer und erstellen individuelle und ausführliche, mehrseitige Feedbacks über die Stärken und Schwächen der jeweiligen Arbeit.
Mehr Infos unter: hofa-college.de

Das HOFA Team wünscht dir weiterhin viel Spaß mit deiner Musik und deinen Produktionen!


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