Skip to Content

Nach der Schlacht

Onkel-Jens

Length: 04:09

Uploaded: 3 months ago | D

Kurz vor Schluss des Contests noch ein kleiner Beitrag aus meinem kleinen Home-Studio.
Der Song handelt von den alltäglichen, persönlichen, kleinen und grossen
"Schlachten" die man - auch als Gemeinschft - täglich führt.
Viel Vergnügen beim Zuhören. Ich bin auf Eure Kritik gespannt !


Online voting

This song has received 1 votes.

Vote for this Song!
Vote for the song Nach der Schlacht by Onkel-Jens

Please confirm the captcha in order to be able to vote for the song.

You can vote for as many songs as you want ...

Participant:
Onkel-Jens
Song title:
Nach der Schlacht

Wir freuen uns sehr, dass du am HOFA Song Contest teilgenommen hast und möchten dir hier in Form einer Songanalyse ein Feedback geben.

Eine Songanalyse geht über eine reine Mixanalyse hinaus; neben tontechnischen Fakten spielen subjektive und kreative Ansichten eine große Rolle. Aus diesem Grund ist es schwer möglich, von „Richtig“ und „Falsch“ zu sprechen – du darfst also selbst entscheiden, welche Punkte für dich hilfreich sind und deine Produktionen weiterbringen:-)

Das Arrangement deines Songs ist sinnig angelegt und passt wunderbar in die Richtung NDH bzw. Kraut-Rock. Allerdings sollten die verschiedenen Parts noch etwas mehr voneinander abweichen, um die Dynamik der Energiekurve zu vergrößern. Uns ist aufgefallen, dass vor allem der Refrain des Songs sich noch effektiver vom Rest absetzen könnte. Bei Refrains ist es wichtig, dass diese sich klar von den Strophen unterscheiden, damit eine Steigerung der Spannung stattfindet und der Refrain besser ins Ohr geht. Diese Steigerung kann man z.B. durch einen Harmoniewechsel und / oder eine Verbreiterung im Stereopanorama erreichen – besonders die Rhythmusgruppe kann auch sehr viel dazu beitragen, dass sich ein Part des Songs vom anderen absetzt. Auch eine Erhöhung der Lautstärke oder andere Klangveränderungen können mittels Automationen für eine Steigerung eingesetzt werden. Außerdem bietet es sich an einen Part einzubauen, der die Energie des Songs einstürzen lässt. Wir könnten uns in diesem Fall beispielsweise ein Instrumental-Part vorstellen, der durch eine Änderung der Melodieführung die Stimmung ändert und dadurch einen „Einbruch“ bewirkt.

Die Kick- und Snaredrum setzen sich nicht optimal im Mix durch. Neben einer Anhebung der Lautstärke kann hier auch das Hinzufügen von Obertönen hilfreich sein. Die Obertöne sorgen dafür, dass sich die Elemente besser durchsetzen und somit stabiler im Mix platziert sind. Die Hi-Hats solltest du hingegen nicht anheben. Diese sind im Verhältnis zu der Kickdrum und Snaredrum etwas laut zugemischt. Das Tambourin wirkt allerdings etwas überbetont. Hier kannst du die Lautstärke etwas zurücknehmen, um die Drums bzw. Percussions in Summe ausgewogener zu gestalten.

Die Idee, mit einem Synthesizer manche Parts zu betonen gefällt uns gut. Allerdings klingt er etwas aufgesetzt. Grund dafür ist hauptsächlich die unpassende Räumlichkeit. Sorge durch einheitliche Hallräume für eine sinnige Tiefenstaffelung und bette den Synth dadurch besser in dem Mix ein.

Die Vocals weisen ein interessantes Klangbild auf. Der Kraut-Rock Charakter mit erkennbaren Autotune-Artefakten hat etwas. Allerdings solltest du aufpassen, dass dieser Effekt nicht noch deutlicher wird und dadurch ein zu technischer Eindruck entsteht. Außerdem würden wir dir empfehlen, die Stimme ein klein wenig präsenter im Mix zu platzieren. Hebe hierfür die Lautstärke etwas an.

Es wirkt, als ob die Elemente recht stark mit einem Kompressor bearbeitet wurden. Dadurch entsteht zeitweise ein etwas unnatürliches Klangbild. Für einen homogeneren Sound solltest du bei der Kompression etwas vorsichtiger vorgehen. Außerdem würden wir dir raten, deine Mischung in den Höhen noch etwas “schmaler” zu gestalten, um eine genauere Ortung der Signale zu ermöglichen. Versuche deinen Mix gelegentlich in Mono zu kontrollieren. Sollten Signale dann sehr leise sein oder gar verschwinden, gibt es Probleme bei der Monokompatibilität. Auch ein Goniometer oder ein Korrelationsgradmesser zeigen dir diese Problematik sehr gut an.

Im unteren Screenshot erkennst du den Frequenzverlauf deiner Mischung im Analyser. Die untere Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie über die Zeit, während die obere Kurve die Peaks veranschaulicht. Der Analyser visualisiert einen recht ausgewogenen Frequenzverlauf. Der Korrelationsgradmesser rechts im Bild visualisiert die recht hohe Stereobreite im oberen Frequenzbereich deines Mixes.

Die Mixanalysen sind neben Lehrmaterial, Support, Online-Campus & Studio-Workshops ein essentieller Bestandteil der HOFA-College Tontechnikkurse. Erfahrene Ton-Profis hören die Mixes der Kursteilnehmer und erstellen individuelle und ausführliche, mehrseitige Feedbacks über die Stärken und Schwächen der jeweiligen Arbeit.
Mehr Infos unter: hofa-college.de

Das HOFA Team wünscht dir weiterhin viel Spaß mit deiner Musik und deinen Produktionen!


Comments

The community rules as described in netiquette apply here.

(( comment.username )) has given a rating with (( comment.avg_score | round)) points (( comment.datetime )).
(( comment.username )) wrote (( comment.datetime ))
  • Song
  • Songwriting: (( comment.songwriting ))
  • Arrangement: (( comment.arrangement ))
  • Performance: (( comment.performance ))
  • Sound
  • Frequencies (( comment.frequencies ))
  • Spatiality/Depth (( comment.spaciality ))
  • Dynamics (( comment.dynamics ))
  • Leveling (( comment.loudness ))

(( comment.content ))

The community rules as described in netiquette apply here.

(( child.username )) answered on (( child.datetime ))

(( child.content ))

Kommentar löschen

Show more comments

Report this comment

Here you can submit a comment for review.