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Stay

Eggie

04:34
0:00

Uploaded: 3 months ago | Deutschland

Not sure about the genre. However, this song is about eternal questions anyway:-). Mikko Vanhasalo on sax.


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Participant:
Eggie
Song title:
Stay

Wir freuen uns sehr, dass du am HOFA Song Contest teilgenommen hast und möchten dir hier in Form einer Songanalyse ein Feedback geben.

Dieser Song ist grob dem Genre Singer-Songwriter zuzuordnen und hat eine nette Atmosphäre. Uns ist aufgefallen, dass dein Song einen etwas flachen Spannungsbogen aufweist. Man könnte diesen musikalisch noch stärker ausbauen, um den Hörer mehr zu fesseln und das Stück noch spannender zu gestalten. In den meisten Aspekten passen die verschiedenen Elemente des Stücks ganz gut zur Stimmung. Dennoch gibt es auch hier noch Möglichkeiten zur Optimierung. Achte darauf, dass die Klangauswahl der Instrumente, das Arrangement und der Text stets dieselbe Stimmung transportieren und gemeinsam Steigerungen vollziehen, um die Wirkung des Songs zu erhöhen.

Uns ist aufgefallen, dass in den Aufnahmen zu deinem Song ein paar Störgeräusche im Hintergrund zu hören sind. Du könntest bei zukünftigen Aufnahmen ein wenig mehr auf eine ruhige Aufnahmeumgebung achten und etwaige Störgeräusche durch die Richtcharakteristik der verwendeten Mikrofone unterdrücken. Die Vocalaufnahmen haben einen leichten Anteil an Schmatzgeräuschen – dieser ist zwar noch im Bereich des Machbaren, aber kann durchaus noch optimiert werden. Um diese Geräusche bereits bei der Aufnahme zu vermeiden, sollte man darauf achten, dass der Sänger stets genügend zu trinken hat (stilles Wasser), da ein trockener Mund zu stärkerer Geräuschbildung führt. Es ist auch möglich, diese Geräusche durch geschickte Mikrofonpositionierung zu kaschieren – hier lohnt es sich also, ein wenig zu experimentieren.

Die Vocal-Performance könnte insgesamt etwas besser sein. Uns ist allerdings ein insgesamt etwas emotionsloser Stil aufgefallen. Gerade in dieser Stilistik ist es wichtig, bei der Aufnahme auf eine ausgeprägte und passende Emotionsebene zu achten. Bedenke, dass die menschliche Stimme der wichtigste Emotionsträger in beinahe jedem populären Musikstück darstellt. Da Musik in erster Linie von Emotion lebt, lohnt es sich also, hierauf besonderes Augenmerk zu legen. ;)

Das Schlagzeug könnte noch etwas mehr Realistik vertragen. In vielen Genres ist ein möglichst “echter” Klang erwünscht – dies ist zugegebenermaßen gerade beim Schlagzeug nicht ganz einfach, zumal man meist nicht die Möglichkeit hat, im Heimstudio ein echtes Schlagzeug aufzunehmen. Hier lohnt es sich, etwas mehr Zeit in die Suche von realistischen Klängen zu investieren und auch beim Drum Programming ins Detail zu gehen, um einen abwechslungsreichen Sound zu erreichen, der die Songdynamik unterstützt.

Uns ist außerdem ein insgesamt scharfer Gesamtklang aufgefallen. Die Mischung hat etwas zu stark betonte hohe Frequenzanteile. Auch hier kannst du ruhig einen Analyzer zur Hilfe zu nehmen. Dieser kann Probleme schnell aufzeigen und kann beim Eqing der Signale sehr hilfreich sein. Die Sibilanten (S-Laute) der Vocals sind dabei auch etwas zu stark ausgeprägt. Sie wirken dadurch etwas “spitz” und “scharf”. Hier kann man mit einem De-Esser oder auch mit einem dynamischen EQ arbeiten, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Aufgefallen ist uns auch, dass deine Mischung etwas dünn und kraftlos wirkt, da der Bassbereich ein wenig unterbetont ist. Dies führt dazu, dass deinem Mix ein solides Fundament fehlt. Vor allem der Bereich der höheren Bässe (ca. 150 – 400 Hz) ist entscheidend, um deiner Mischung eine gesunde Portion “Wärme” zu verleihen.

Du hast leider mit dem Kompressor recht stark in den Song, insbesondere den Vocal-Mix eingegriffen. Dadurch wirken die Vocals etwas überkomprimiert und leicht gestaucht. Hierdurch wirkt die Performance etwas leblos und unnatürlich. Außerdem entstehen durch die starke Kompression einige unangenehme Kompressionsartefakte, die sich etwas störend auf das gesamte Klangbild auswirken.

Die Hallräume sind leider nicht ganz optimal gewählt. Dadurch wirken einige Spuren etwas aufgesetzt und „fremd“. Versuche, Hallräume zu finden, die den Klang etwas homogener und natürlicher wirken lassen.

Analyser:
Ein Blick auf den Analyser zeigt eine deutliche Überbetonung in den hohen Frequenzen, während gerade die mittleren und tiefen Frequenzen sehr schwach ausgeprägt sind. Dadurch wirkt der Gesamtklang spitz, technisch und besitzt wenig Wärme und Fundament. Versuch hier mit ausgewogeneren Lautstärke-Verhältnissen zu arbeiten, sodass Elemente wie Drums, Bass oder Gitarren nicht zu kurz kommen.

Die Mixanalysen sind neben Lehrmaterial, Video-Tutorials, persönlichem Support, Online-Campus & Studio-Workshops ein essentieller Bestandteil der HOFA-College Tontechnik-Fernkurse. Erfahrene Ton-Profis hören die Mixes der Kursteilnehmer und erstellen individuelle und ausführliche, mehrseitige Feedbacks über die Stärken und Schwächen der jeweiligen Arbeit mit vielen hilfreichen Tipps & Tricks.
Mehr Infos unter: hofa-college.de

Das HOFA Team wünscht dir weiterhin viel Spaß mit deiner Musik und deinen Produktionen!


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