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Killing time

DerBecker

Length: 04:45

Uploaded: 5 months ago |

Von unserer Band "White Jester" der Song "Killing time"
Wenn man ein junger Draufgänger ist, hat man vielleicht noch nicht so den Weitblick über die DInge. Wir kamen zu dem Schluss, dass wohl bei weitem nicht jeder Soldat ein Kriegsbefürworter ist. Für diese "Jungs" ist dieser Song.
Mir gefiel in diesem Zusammenhang das makabre Wortspiel "killing time" (Zeitvertreib)
Der Plot:
Nachts, eine Militärmaschine auf dem Weg in den Krieg...
Die Kamera erfasst einen jungen Soldaten, dem die Angst ins Gesicht geschrieben steht.
Wie bloß konnte er hierher und es soweit kommen?

Der Text:
KILLING TIME
4 AM, I'm still awake
24 hours since I raised my head
My body's shaking it's freezing cold
Since yesterday I'm 20 years old
I never thought it could get so far
I never thougt getting into a war
And now I'm sitting in this plane
nowhere to hide my feelings of shame
who am I to judge the other
who am I to fight my brother
REF:
When does it end
the fighting for nothing but pride (pride)
It's "killing time"
There's no sky
There's fire and darkness
The evil is getting nearby
It's killing time!
A nightmare no beginning no end
everlasting the devil sent
no matter what I do or say
Can't get away - I can't get away!
Dust and grime burning rain
all around is blood and pain
Death is trying to take my hand
to take me out this blasted land
I've seen so much lost so much
take my hand I have enough..
REF:
When does it end
the fighting for nothing but pride (pride)
It's "killing time"
There's no sky
There's fire and darkness
The evil is getting nearby
It's killing time!
Ich hoffe, Euch gefällts.
Und ich bete, dass niemand in der Zukunft diese jungen Wilden mehr in diese aussichtslosen Situationen schicken wird...


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Participant:
DerBecker
Song title:
Killing time

Wir freuen uns sehr, dass du am HOFA Song Contest teilgenommen hast und möchten dir hier in Form einer Songanalyse ein Feedback geben.

Eine Songanalyse geht über eine reine Mixanalyse hinaus; neben tontechnischen Fakten spielen subjektive und kreative Ansichten eine große Rolle. Aus diesem Grund ist es schwer möglich, von „Richtig“ und „Falsch“ zu sprechen – du darfst also selbst entscheiden, welche Punkte für dich hilfreich sind und deine Produktionen weiterbringen:-)

Dein Song zeichnet sich durch eine genretypische Instrumentierung aus, die über den gesamten Songverlauf stimmig arrangiert wurden. Der Charakter der Vocals und die allgemeine Klangauswahl unterstützen wunderbar die Stimmung, die der Song transportieren soll. Schauen wir uns das mal im Einzelnen an:

Der Drumsound ist stimmig und weist einen einheitlichen Hallraum auf. Das sorgt dafür, dass das Schlagzeug auch im Hinblick auf die Tiefenstaffelung gut im Mix platziert wurde. Allerdings empfehlen wir dir, die Snaredrum in die Monomitte zu legen. Für die Breite des Schlagzeugs sorgen in der Regel eher Becken und Toms. Die Kick- und Snaredrum haben üblicherweise einen festen Platz in der Mitte.
Den Bass hast du recht laut im Mix angelegt. Eigentlich sollte er lediglich für etwas Volumen im unteren Frequenzbereich sorgen und den Gitarren nicht in die Quere kommen. Reduziere etwas den Pegel und lege dafür die Gitarren ein wenig auffälliger im Mix an.

Die Gitarren wirken zwar recht breit, allerdings scheint es, als ob dies mit einem Stereo-Tool umgesetzt wurde. Dadurch entsteht ein recht unauthentisches und klanglich künstliches Klangbild und auch technisch betrachtet bekommt dein Mix dadurch eine ungünstige Überbreite, d.h. die Gitarren "verschwinden" bei einer Monosummierung. Bedenke auch, dass dadurch keine klare Panorama-Position entsteht, wodurch auch die räumliche Anordnung der Elemente sehr schwammig wird und nicht die gewünschte breite entsteht, die man bei dieser Stilistik gewohnt ist. Achte hier bei der Produktion und auch beim Mixing ein wenig mehr auf Natürlichkeit, auch im Hinblick auf die Stereobreite und etwaige künstliche Dopplungen. Es ist immer besser, wenn im Mix ein "echtes" Stereo angestrebt wird und gerade bei Gitarren nur bedingt mit künstlichen Dopplungen wie Chorus oder Spreading gearbeitet wird. Nehme lieber zwei gute Takes und positioniere einen leicht links und einen leicht rechts im Mix. Dadurch entsteht eine angenehme Stereobreite die außerdem eine höhere Monokompatibilität aufweist.

Das Pad unterstützt wunderbar den Song und ist gut im Mix platziert. Allerdings würden wir dir raten, diesen Synth etwas “schmaler” zu gestalten. Schaltet man deinen Mix auf Mono verschwindet es fast vollständig. Ein Pad sollte durchaus breit angelegt werden, allerdings keine Überbreite aufweisen was die Monokompatibilität derartig beeinträchtigt.

Der Klangcharakter der Vocals kann überzeugen und auch die Performance ist in Ordnung. Allerdings wirken sie etwas aufgesetzt. Durch etwas mutigere Kompression kannst du die Lautheit erhöhen und somit den Pegel ein wenig zurücknehmen. Anschließend solltest du durch einen stimmigeren Hall für eine passendere Räumlichkeit sorgen. Die Backingvocals könntest du allgemein etwas dumpfer anlegen und mit mehr Hallanteil dafür sorgen, dass sie etwas in den Hintergrund rücken.

In Summe ist dir ein stimmiger Song gelungen der allerdings gerade im Hinblick auf den Mixdown noch ein paar Optimierungen benötigt.

Im unteren Screenshot erkennst du den Frequenzverlauf deiner Mischung im Analyser. Die untere Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie über die Zeit, während die obere Kurve die Peaks veranschaulicht. Der Analyser visualisiert einen ausgewogenen Mix. Der Korrelationsgradmesser rechts im Bild visualisiert die recht hohe Stereobreite deines Mixes.


Die Mixanalysen sind neben Lehrmaterial, Support, Online-Campus & Studio-Workshops ein essentieller Bestandteil der HOFA-College Tontechnikkurse. Erfahrene Ton-Profis hören die Mixes der Kursteilnehmer und erstellen individuelle und ausführliche, mehrseitige Feedbacks über die Stärken und Schwächen der jeweiligen Arbeit.
Mehr Infos unter: hofa-college.de

Das HOFA Team wünscht dir weiterhin viel Spaß mit deiner Musik und deinen Produktionen!


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